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Resilienz

· Thorsten Löchter · etwa 1 Minuten Original

Immer häufiger beeinflussen externe, abrupt auftretende adverse Störungen, überwiegend im Kontext eines plötzlich auftretenden negativen Ereignisses (Schock-, Katastrophen- oder Stress-Momente), unser Handeln.

Wie Unternehmen oder Wirtschaftssysteme auf diese Schock-Momente reagieren können, wird häufig mit dem „Schlüsselwort“ Resilienz beantwortet.

Nicht zuletzt die Corona-Pandemie hat gezeigt, dass viele Unternehmen ihre Strukturen und Prozesse dauerhaft auf die Bewältigung von Krisen ausrichten müssen. Die Erweiterung betrieblicher Steuerungssysteme und Betrachtung nachhaltiger Perspektiven in strategischen Überlegungen fördert die Widerstandsfähigkeit und Anpassung von Organisationen.

Im Wesentlichen stellen Widerstandsfähigkeit und Anpassungsfähigkeit das Kernelement der Resilienz dar.

Die Widerstandsfähigkeit beschreibt eine Fähigkeit, betriebliche Prozesse aufrechtzuerhalten und sich schnell von „Krisenereignissen“ zu erholen.

Die Anpassungsfähigkeit beschreibt die Fähigkeit, auch in Krisen Chancen zu erkennen und bestehende Pläne anzupassen, ohne in chaotische Abläufe zu verfallen, also Strukturen und Prozesse zu adaptieren.

Das unternehmerische Umfeld hat sich in den vergangenen Jahren grundlegend verändert. Sichere Lieferketten stehen infrage, Beschaffung und Absatzmärkte werden aus politischen und zunehmend auch aus ethischen Gründen nicht mehr adressiert. Das Krisenmanagement von Staaten und multilateralen Organisationen wirft enorme Kostenlasten auf, Steuer und Staatsquoten werden zwangsläufig anziehen.

Für Unternehmen wird die Gestaltung des „New Normal“ zweifelsohne anspruchsvoll. In den darauffolgenden oft tiefgreifenden Veränderungen gilt es, alte Strukturen aufzubrechen und zukunftsgerichtet wiederaufzubauen, um gestärkt aus einer Krise hervorzugehen.

In unregelmäßigen Abständen werde ich an dieser Stelle zum Thema Resilienz berichten.

Thorsten Löchter

#Resilienz #Krise #Mittelstand